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7 Mai 2024

Wärmepumpe und Heizkörper: Ein Leitfaden

A new radiator being installed by an Aira Clean Energy Technician
Wie viel kann ich sparen?

Die richtige Wahl von Heizkörpern kann einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz einer Wärmepumpe haben. Oft wird auf die Fußbodenheizung als beste Option verwiesen. Doch gibt es verschiedene Arten von Heizkörpern, die erfolgreich mit Wärmepumpen kombiniert werden können. Dieser Leitfaden bietet einen umfassenden Überblick über die Funktionsweise von Wärmepumpen in Verbindung mit Heizkörpern und ihre Effizienz.

Wie Wärmepumpen mit Heizkörpern funktionieren

Viele stellen sich die Frage, ob man eine Wärmepumpe mit normalen Heizkörpern betreiben kann. Die Antwort ist ja. Unter den richtigen Voraussetzungen lassen sich Wärmepumpen sehr gut mit (bestehenden) Heizkörpern kombinieren. 

Funktionsweise von Wärmepumpen

Wärmepumpen nutzen die Umgebungswärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, um Wärmeenergie zu gewinnen. Die Energie wird mit Strom aufbereitet und an das Heizsystem abgegeben, um Räume und Warmwasser zu heizen. Heizkörper dienen als Hilfsmittel für die Wärmeabgabe im Haus.

Effizienz von Heizkörpern

Die Effizienz einer Wärmepumpe in Verbindung mit Heizkörpern hängt von verschiedenen Faktoren ab. Es kommt zum einen auf die Beschaffenheit des Heizkörpers an. Hier spielen Form, Zustand und Alter eine Rolle. Bestenfalls sollten die Heizkörper über eine große Oberfläche verfügen, um die Wärme effektiv abgeben zu können. 

Doch auch die Gegebenheiten des Hauses spielen eine maßgebliche Rolle für die Leistung eines Wärmepumpensystems. Je besser der Dämmstandart, desto weniger Wärme geht verloren – und die Wärmepumpe kann effizient arbeiten.

Die Wärmepumpen von Aira zeichnen sich dank Aira Intelligence – einem System aufeinander abgestimmter und vernetzter Funktionen – besonders durch Effizienz aus. Mithilfe der App kann der individuelle Wärmebedarf nämlich passgenau eingestellt werden.

Die Vorlauftemperatur als Effizienzindiz 

Ein entscheidender Faktor für die Eignung von Heizkörpern für den Betrieb mit einer Wärmepumpe ist die Vorlauftemperatur. Hohe Vorlauftemperaturen bedeuten mehr Arbeit für die Wärmepumpe, um das Heizungswasser aufzubereiten. Infolgedessen verbraucht das System mehr Strom, der Wirkungsgrad ist kleiner.

Daher sind niedrigere Vorlauftemperaturen vorteilhafter, wenn es um die Effizienz der Wärmepumpe geht. Plattenheizkörper oder Fußbodenheizungen sind besonders gut geeignet, da sie auch bei Kälte mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten können.

Welche Heizkörper sich im Zusammenspiel mit einer Wärmepumpe eignen

Der passende Heizkörpertyp in Kombination mit einer Wärmepumpe ist entscheidend für eine optimale Heizleistung. Nicht alle Arten von Heizkörpern sind für Wärmepumpen geeignet. Besonders in Altbauten sind oft Maßnahmen notwendig, um ein Zusammenspiel von Heizkörper und nachhaltigem Energiesystem zu ermöglichen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Optimierung, die sich langfristig auszahlen.

Niedertemperatur-Heizkörper dagegen, auch als Wärmepumpenheizkörper bezeichnet, sind speziell für den Betrieb mit einer Wärmepumpe ausgelegt. Sie bieten eine effiziente Wärmeabgabe bei niedrigen Vorlauftemperaturen. 

Der Unterschied von Konvektions- und Strahlungswärme

Alle Heizkörper geben sowohl Konvektions- als auch Strahlungswärme ab. Mithilfe von Konvektionswärme wird die Raumluft erhitzt. Strahlungswärme erwärmt Gegenstände und Körper im Raum mittels elektromagnetischer Wellen. Ein hoher Anteil an Strahlung bei Heizungen bedeutet prinzipiell ein höherer Heizkomfort.

Die verschiedenen Heizköpertypen

  1. Gliederheizkörper: Diese werden aufgrund ihrer Beschaffenheit auch Rippenradiatoren genannt und sind meist in Altbauten vorzufinden. Sie heizen über Konvektion, haben wenig Fläche und reagieren recht langsam. Daher kommen sie für den Einbau einer Wärmepumpe eher weniger infrage.
     
  2. Röhrenheizkörper: Sie funktionieren ähnlich wie Gliederheizkörper und sind damit auch nicht optimal Wärmepumpen kompatibel. Sie bestehen aus mehreren Rohren und sind oft in Badezimmern anzufinden. Aufgrund dessen werden sie auch als Handtuchheizkörper bezeichnet.
     
  3. Plattenheizkörper: Sie stellen großflächige und gleichzeitig platzsparende Heizungen dar und werden daher auch Flachheizkörper genannt. Mit ihrem hohen Strahlungsanteil gehören sie zu den effizienteren Modellen. Sie eignen sich daher sehr gut für den Betrieb mit Wärmepumpen.
     
  4. Niedertemperatur-Heizkörper: Diese Lösungen arbeiten mit niedrigen Temperaturen und erzeugen hauptsächlich Strahlungswärme. Folglich eignen sie sich auch besonders im Gebrauch mit einer Wärmepumpe.

Niedertemperatur-Heizkörper für Wärmepumpen bestens geeignet

Niedertemperatur-Heizkörper werden auch Wärmepumpenheizkörper genannt, da sie äußerst kompatibel für die zukunftssichere Heizlösung sind. Wie ihr Name verrät, können diese bei niedrigen Vorlauftemperaturen hohe Leistung erbringen. Über Strahlung verteilen diese Modelle ausreichend Wärme und das konstant, und sehr effizient. Nur Fußboden- oder Wandheizungen können diese an Leistung überbieten.

Fußbodenheizung als perfekte Ergänzung zur Wärmepumpe

Fußbodenheizungen sind eine ausgezeichnete Wahl für den Betrieb mit einer Wärmepumpe. Diese Systeme verwenden niedrige Vorlauftemperaturen und sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum aufgrund ihrer flächendeckenden Natur. 

Auch eine Kombination aus Heizkörpern und Fußbodenheizung ist möglich, insbesondere bei Sanierungen.

Heizkörper für die Wärmepumpe im Altbau

In älteren Gebäuden gelten Luft-Wasser-Wärmepumpen oft eine gute und beliebte Alternative, da sie ohne aufwändige Umbauarbeiten installiert werden können und im Vergleich mit niedrigeren Anschaffungskosten einhergehen. 

Ist die Wahl der Wärmepumpe erstmal gefallen, stellen meist die Begebenheiten des Gebäudes eine Herausforderung dar. Außer einer Dämmung des Altbaus, ist es ratsam, alte Heizkörper mit neuen zu tauschen. Wärmepumpen arbeiten bekanntlich besser mit Strahlheizkörpern. Herkömmliche Heizkörper in Altbauten sind daher oftmals nicht geeignet. Es ist des Weiteren zu erwägen, ob einzelne Heizkörper ersetzt werden. 

Auch der hydraulische Abgleich stellt eine gute Maßnahme dar. Die Entscheidung für eine Hochtemperatur-Wärmepumpe sollte dagegen gut abgewogen werden.

Optimierung der Immobilie für die Wärmepumpe mit Heizkörpern

Wenn die Voraussetzungen in bestehenden Immobilien nicht gut geeignet sind Einbau einer Wärmepumpe, gibt es verschiedene Maßnahmen, um diese zu verbessern:

  1. Verbesserung des Dämmstandards der Immobilie: Eine effiziente Dämmung ist eine kostspielige Investition, die sich jedoch mit Sicherheit auszahlt. Diese grundlegende Maßnahme senkt den allgemeinen Wärmebedarf. Das bedeutet, es braucht geringe Vorlauftemperaturen für hohe Temperaturen in den Räumen. So kann die Wärmepumpe effizienter betrieben werden.
     
  2. Hydraulischer Abgleich: Hier wird die optimale Verteilung der Wärme über das Heizsystem sichergestellt. Je nach Wärmebedarf werden die einzelnen Räume individuell beheizt.
     
  3. Einstellung und Dimensionierung: Je größer das Heizverteilsystem angelegt wird, umso effizienter arbeitet die Heizanlage. So erzielt eine Überdimensionierung des Systems positive Effekte in Altbauten, die meist eine schlechte Dämmung aufweisen.
     
  4. Austausch der vorhandenen Heizkörper: Eine einfache und effiziente Maßnahme kann der Austausch einzelner oder aller Heizkörper sein. Es muss nicht gleich eine Fußbodenheizung installiert werden. Einen Gliederheizkörper gegen einen Plattenheizkörper zu tauschen, kann viel bewirken.
     
  5. Hochtemperatur-Wärmepumpe: Diese werden verwendet, wenn andere Maßnahmen am Gebäude zu teuer oder aufwendig sind. Der Vorteil an Hochtemperatur-Wärmepumpen ist, dass diese mit unterschiedlichsten Heizkörpern kompatibel sind. Allerdings arbeiten sie mit sehr hohen Vorlauftemperaturen. Sie sind daher weniger effizient und verursachen mehr Kosten. Eine Anschaffung ist daher selten lukrativ.

Welche Maßnahmen am besten geeignet sind, um das Zusammenspiel von Heizkörpern und Wärmepumpe zu optimieren, kann nur eine Fachkraft sagen. Unsere Energieexpert:innen von Aira gehen auf individuelle Bedürfnisse sowie die Begebenheiten des Hauses ein und begleiten auch nach Vertragsschluss den gesamten Prozess – von der kostenlosen Energieanalyse des Hauses bis hin zur Beratung bei der Förderung oder einer flexiblen Finanzierung.

 

Dein Team Aira

(Text: Victoria Kuo)

Niedrigtemperatur-Heizkörper, auch Wärmepumpenheizköper genannt, eigenen sich am besten für die Installation einer Wärmepumpe. Sie arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen und steigern damit die Effizienz der Wärmepumpe. 

Auch herkömmliche Heizungskörper kommen infrage für die Kombination mit einer Wärmepumpe. Dazu müssen aber die Gegebenheiten des Hauses den Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb entsprechen. Eine Dämmung kann in diesem Zusammenhang eine sinnvolle Maßnahme sein.

Herkömmliche Heizkörper, wie Röhren- und Gliederheizkörper, können für den Betrieb einer Wärmepumpe verwendet werden. Um diese Heizkörper effizient zu machen, sind oft zusätzliche Maßnahmen, wie eine Hausdämmung oder ein hydraulischer Abgleich, erforderlich.

Gegebenenfalls ist es ratsam alte Heizkörper durch moderne Plattenheizkörper zu ersetzen. Diese funktionieren zum Großteil über Strahlungswärme, die gezielt und gleichmäßig wärmt.

Niedrigtemperatur-Heizkörper kosten um die 900 Euro und eignen sich am besten für den Betrieb mit einer Wärmepumpe. Flächenheizkörper, die beispielsweise gut Röhren- oder Gliederheizkörper ersetzen können, sind ab 200 Euro erhältlich.

Die Kosten für ein zukunftssicheres Heizsystem können je nach Art der Wärmepumpe und Beschaffenheit des Hauses variieren.


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