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16 Juni 2024
8 Minuten lesen

Wärmepumpe im Altbau: Technische Anforderungen und Möglichkeiten

Aira Image

Geschrieben von:

Victoria Kuo
Victoria Kuo Copywriting & Communication Manager
Ersparnis berechnen

Die Installation einer Wärmepumpe in bestehende, alte und historische Gebäude wirft oft technische Fragen auf. Ob eine Wärmepumpe im Altbau geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Mit einer energetischen Sanierung kann der Einbau fast immer möglich gemacht werden.

Was ist eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe macht sich ihre Umweltenergie über einen technischen Prozess zum Heizen nutzbar. Dabei entzieht sie Wärme aus einer externen Quelle wie der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser und gibt diese dann, auf ein höheres Temperaturniveau gebracht, an das Heizsystem ab. Dabei wird elektrische Energie genutzt, um den Wärmetransport gegen das natürliche Temperaturgefälle zu ermöglichen.

Funktionsweise einer Wärmepumpe:

  • Wärmequellen: Luft, Wasser, Erdreich
  • Prozess: Komprimierung von Kältemittel, Wärmeaufnahme und -abgabe
  • Ergebnis: Wärme für Heizung und Warmwasser

Die moderne Wärmepumpe gilt als besonders umweltfreundlich, da sie größtenteils erneuerbare Energiequellen nutzt und dabei hilft, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren. 

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Eignung einer Wärmepumpe im Altbau

Eine Wärmepumpe als Heizungslösung im Altbau, bietet zahlreiche Vorteile und ist ein Schritt hin zu einer zukunftssicheren und kostensparenderen Lösung. Da Wärmepumpen erneuerbare Energien nutzen, wird die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduziert, was zur Schonung natürlicher Ressourcen und zur Reduktion von CO2-Emissionen beiträgt.

Die Eignung einer Wärmepumpe im Altbau hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend ist die thermische Beschaffenheit des Gebäudes. Bei Altbauten mit hohen Decken und einfach verglasten Fenstern sind die Anforderungen an die Heizleistung anders als bei modernen, gut isolierten Gebäuden. 

Dennoch kann eine Wärmepumpe auch in einem Altbau effizient arbeiten, besonders wenn Anpassungen vorgenommen werden. Dazu zählen zum Beispiel das Verbessern der Gebäudedämmung und das Erneuern von Fenstern, um Wärmeverluste zu minimieren. Die Wärmepumpe selbst sollte für den Altbau geeignet sein und zum Beispiel – wie die Wärmepumpen von Aira – mit natürlichen Kältemitteln arbeiten.

Zudem müssen bestehende Heizkörper oft ausgetauscht oder optimiert werden, um sie an die niedrigeren Vorlauftemperaturen der Wärmepumpe anzupassen. Dies geht Hand in Hand mit der Notwendigkeit eines hydraulischen Abgleichs. Ob eine Wärmepumpe im spezifischen Fall die richtige Wahl ist, können die Energieexpert:innen von Aira bei einem kostenlosen Hausbesuch einschätzen.

Vorteile von Wärmepumpen im Altbau:

  • Reduktion der CO2-Emissionen
    Minimire deine CO2-Emissionen um bis zu 75%
     
  • Staatliche Förderung
    Erhalte eine Förderung von bis zu 70%
     
  • Senkung der laufenden Kosten
    Senke deine Energiekosten um bis zu 40% 
     
  • Wertsteigerung der Immobilie
    Steigere den Wert deines Zuhauses.
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Technische Anforderungen für den effizienten Einsatz einer Wärmepumpe im Altbau

Beim Umrüsten einer Wärmepumpe in einem Altbau sind verschiedene technische Anforderungen zu berücksichtigen. Um zu prüfen, ob eine Wärmepumpe für eine alte oder bestehende Immobilie geeignet ist, sind die Energieexpert:innen von Aira die richtige Anlaufstelle. Sie planen und berechnen den individuellen Wärmebedarf und schlagen passende Maßnahmen und Konzepte vor, auf deren Basis die installierte Wärmepumpe einen hohen Wirkungsgrad erreicht.

Es gibt zwar spezielle Wärmepumpen, die auch bei höheren Vorlauftemperaturen arbeiten. Dies erfordert in der Regel Wärmepumpenmodelle, die speziell dafür ausgelegt sind. Die Leistung der Wärmepumpe muss ebenso auf den Wärmebedarf des Altbaus zugeschnitten werden, was eine sorgfältige Planung und Berechnung durch eine Fachkraft voraussetzt.

Wärmepumpen sind am effizientesten, wenn sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden können, da ihre Effizienz mit steigender Temperaturdifferenz zwischen Quelle und System sinkt. Jedoch erfordern Altbauten aufgrund schlechter Isolation und oft überdimensionierter Heizkörper häufig eine höhere Vorlauftemperatur, um behagliche Raumtemperaturen zu erreichen. Dies kann den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe negativ beeinflussen.

Die Effizienz einer Wärmepumpe wird oft durch die Jahresarbeitszahl (JAZ) ausgedrückt, die das Verhältnis der gewonnenen Heizenergie zur eingesetzten elektrischen Energie über ein Jahr beschreibt. Bei einem sanierten Altbaukönnen moderne Wärmepumpen sehr gute JAZ-Werte erreichen, die den Betrieb kosteneffizient und umweltfreundlich machen. Am genausten ist jedoch der SCOP. Dieser ermittelt die JAZ einer Wärmepumpe innerhalb verschiedener Betriebszustände. Ein SCOP-Wert von 3,5 gilt als gut, die Wärmepumpen von Aira haben einen Wert von 4,7.

Hydraulischer Abgleich

Ein hydraulischer Abgleich ist essentiell für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe im Altbau. Dieser Prozess gewährleistet, dass die Wärmeverteilung im gesamten Heizsystem optimal abgestimmt ist. Dabei werden Volumenströme und Druckverhältnisse so eingestellt, dass jede Heizfläche entsprechend ihrem Bedarf versorgt wird.

Ohne einen hydraulischen Abgleich können Heizkörper über- oder unterversorgt sein, was zu einer ungleichmäßigen Erwärmung und erhöhten Energieverlusten führt. Ein hydraulisch abgeglichenes System sorgt hingegen für Komfort und Effizienz, da die Wärme dort ankommt, wo sie benötigt wird und Energieverbrauch sowie Betriebskosten gesenkt werden.

Dämmung und Wärmeverluste im Altbau 

Die Dämmung spielt eine entscheidende Rolle bei der Senkung von Wärmeverlusten in Altbauten. Ein gut gedämmtes Gebäude hält die Wärme besser im Inneren, was die Effizienz einer Wärmepumpe wesentlich erhöht. Bereiche, die besonders von Wärmeverlusten betroffen sind, wie Dach, Wände und Fenster, sollten deshalb inspiziert und nach Möglichkeit saniert werden. 

Eine verbesserte Isolierung trägt dazu bei, dass die Wärmepumpe auch bei niedrigen Außentemperaturen effizient arbeiten kann und senkt den Bedarf an Energie für die Heizung. Dadurch werden die laufenden Kosten der Wärmepumpe im Vergleich zu älteren Heizsystemen basierend auf fossilen Brennstoffen reduziert.

Dämmungsmaßnahmen, wie der Austausch von Fenstern, können zudem durch staatliche Förderungen unterstützt werden. Dies führt zu einer schnelleren Amortisierung der Investitionen in eine umfassende Sanierung des Altbaus.

Austausch alter Heizkörper 

Eine weitere effektive energetische Maßnahme die für den Haushalt benötigte Wärme sicherzustellen und einen Altbau zuverlässig zu heizen ist es, die alten Heizkörper gegen neue, effiziente einzutauschen. Manchmal reicht es schon einzelne Heizkörper zu ersetzen, um die Heizung effizienter zu gestalten. 

Altbauten sind typischerweise mit Gliederheizkörpern ausgestattet, die über Konvektion heizen. Wärmepumpen arbeiten jedoch am effektivsten mit Heizkörpern, die einen hohen Strahlungsanteil haben. Das sind eher flächige Heizkörper, wie Plattenheizkörper und Niedertemperatur-Heizkörper.

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Kosten und Förderung für den Einbau einer Wärmepumpe im Altbau

Die Kosten für die Installation einer Wärmepumpe im Altbau sind individuell und hängen von der Größe des Gebäudes, dem Zustand der Bausubstanz und dem erforderlichen Grad der Anpassung der bestehenden Heizungsanlage ab sowie welche Art von Wärmepumpe für die Installation infrage kommt. Generell eignen sich Luft-Wasser-Wärmepumpen für den Einbau in Bestandsgebäude, da sie ohne kostenaufwendige Erschließungsarbeiten installiert werden können und auch in ihrer Anschaffung vergleichsweise erschwinglich sind.

Im Allgemeinen liegen die Investitionskosten höher als bei einer herkömmlichen Heizungsanlage, diese amortisieren sich aber durch niedrigere laufende Kosten und staatliche Förderungen.

In Deutschland gibt es zahlreiche Förderprogramme für den Einbau von Wärmepumpen, die von der KfW-Bank und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angeboten werden. Die Förderung kann als Zuschuss oder als vergünstigter Kredit in Anspruch genommen werden. Um förderfähig zu sein, muss die Wärmepumpe bestimmte technische Anforderungen erfüllen und von einem Fachbetrieb installiert werden. Die Förderhöhe variiert und kann einen erheblichen Anteil der Investitionskosten decken.

Der kostenlose Förderservice von Aira sichert Kund:innen den individuellen Höchstsatz von bis zu 70% und begleitet durch den gesamten bürokratischen Prozess.

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Was beim Einbau einer Wärmepumpe zu beachten ist

Folgende Maßnahmen können bei der Installation einer Wärmepumpe auf Besitzer:innen von Altbauten und Bestandsgebäuden zukommen:

  • Wärmepumpen benötigen im Altbau idealerweise eine niedrigere Vorlauftemperatur, was eine gute Dämmung voraussetzt. Ist diese nicht gegeben, kann der Betrieb weniger effizient sein.
     
  • Die Kosten für eine Wärmepumpe im Altbau sind höher als in Neubauten, insbesondere wenn zusätzliche Anpassungen wie der hydraulische Abgleich notwendig sind.
     
  • Es gibt Förderungen für die Nutzung von erneuerbaren Energien und speziell für Wärmepumpen (Förderung von Wärmepumpen), die die finanzielle Belastung reduzieren können.
     
  • Altbau geeignete Wärmepumpen nutzen häufig das natürliche Kältemittel  R290, die umweltfreundlicher sind als fossile Brennstoffe.

Die Integration einer Wärmepumpe in einen Altbau kann demnach mit etwas Aufwand und Kosten verbunden sein, die sich jedoch lohnen.

 

Häufig gestellte Fragen

Wärmepumpen funktionieren auch im Altbau gut, wenn die Grundvoraussetzungen stimmen. Maßnahmen wie der Austausch von Heizkörpern, ein hydraulischer Abgleich oder eine Dämmung der Fenster oder des Gebäudes sorgen für niedrigere Vorlauftemperaturen und steigern die Effizienz einer Wärmepumpe im Altbau.

Wasser-Luft-Wärmepumpen eignen sich besonders für Altbauten, da für diese Art von Wärmepumpen keine Erschließungsarbeiten wie beispielsweise Grabungen notwendig sind.

Es ist mit Anschaffungs- und Installationskosten von ca. 10.500€ zu rechnen, um ein 150 m² großes Haus mit einer Wärmepumpe auszustatten. Die Kosten können je nach Beschaffenheit des Hauses und Art der Wärmepumpe stark variieren.  

Eine Luftwärmepumpe bietet den günstigsten Einstieg, während bei einer Wasserwärmepumpe eher nicht unter €35.000€ zu rechnen ist. Bei einer Erdwärmepumpe können die Kosten um die 16.750€ betragen.


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